












Die Wetterbeobachtung spielt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle, insbesondere wenn sie durch hochpräzise private Wetterstationen ergänzt wird, die lokale Besonderheiten weitaus genauer erfassen können als großräumige Vorhersagemodelle. In der thüringischen Stadt Weißensee, die im fruchtbaren Thüringer Becken liegt, liefert die dortige Station kontinuierlich Daten, die für Anwohner, Landwirte und wetterinteressierte Bürger von großem Nutzen sind. Die aktuelle Situation zeigt ein meteorologisches Bild, das typisch für eine stabile Hochdrucklage ist, aber dennoch einige interessante Details in der Temperaturentwicklung und der Luftzusammensetzung aufweist. Die Stadt Weißensee, die historisch vor allem durch die Runneburg und den Chinesischen Garten bekannt ist, zeigt sich heute von einer eher ruhigen, fast schon meditativen Seite, was die atmosphärischen Bedingungen betrifft.
Weißensee beträgt 5.2 °C und ist langsam fallend.
Dieser Wert von 5.2 Grad Celsius ist charakteristisch für die aktuelle Jahreszeit und die Tageszeit der Messung. Da die Tendenz als langsam fallend angegeben wird, ist davon auszugehen, dass die nächtliche Ausstrahlung bereits eingesetzt hat oder eine kühlere Luftmasse langsam einsickert. Für die Region um das Thüringer Becken sind solche Temperaturwerte ein Zeichen dafür, dass man sich auf kühlere Stunden einstellen sollte, insbesondere wenn der Himmel klar bleibt und die Bodenwärme ungehindert in den Weltraum entweichen kann. Die langsame Abkühlung deutet zudem darauf hin, dass keine markante Kaltfront durchzieht, sondern ein schleichender Prozess der Abkühlung stattfindet, wie er oft bei herbstlichen oder winterlichen Hochdruckwetterlagen zu beobachten ist.
Luftdruck in Weißensee beträgt 1023.6 hpa und ist langsam steigend.
Ein Luftdruck von über 1023 hPa liegt deutlich über dem Standarddruck von 1013,25 hPa auf Meereshöhe, was die Präsenz eines kräftigen Hochdruckgebiets bestätigt. Ein steigender Luftdruck ist meist ein Indikator für eine weitere Stabilisierung der Wetterlage. In Weißensee führt dies oft dazu, dass sich Wolken auflösen oder gar nicht erst entstehen können, da die absinkenden Luftmassen im Zentrum eines Hochs die Feuchtigkeit "austrocknen". Dennoch kann es bei solchen Lagen zur Ausbildung von Inversionswetterlagen kommen, bei denen sich am Boden kühlere und feuchtere Luft sammelt, während es in höheren Lagen deutlich wärmer ist.
Der Wind kommt mit einer Windgeschwindigkeit von 0.0 km/h aus Richtung WestNordWest und ist gleichbleibend. Zudem gibt es Windböen von 0.0 km/h.
Die absolute Windstille unterstreicht die oben erwähnte Hochdruckdominanz. Wenn die Luftbewegung zum Stillstand kommt, findet kaum noch ein Austausch zwischen den verschiedenen Luftschichten statt. Für die Bewohner von Weißensee bedeutet dies eine sehr ruhige Atmosphäre, in der jedoch lokale Emissionen weniger stark verteilt werden. Die Richtung West-Nord-West spielt bei einer Geschwindigkeit von 0.0 km/h zwar faktisch keine Rolle für das aktuelle Empfinden, gibt aber die allgemeine Strömungstendenz in der oberen Atmosphäre an, die für die mittelfristige Wetterentwicklung entscheidend bleibt.
Luftfeuchtigkeit in Weißensee beträgt 86.0 % und ist langsam steigend.
Mit 86 Prozent ist die relative Luftfeuchtigkeit bereits sehr hoch. Da die Temperatur gleichzeitig sinkt, nähert sich die Luftmasse immer weiter dem Taupunkt an. Wenn die Feuchtigkeit weiter steigt, ist in den Niederungen Thüringens in den kommenden Stunden mit der Bildung von Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Dies ist ein typisches Phänomen für die Region rund um Weißensee, wo sich die Feuchtigkeit in den Senken sammeln kann.
Aktuell besteht in Weißensee keine UV-Belastung mit einem UV-Index von 0.0. Maßnahmen zum Schutz der Haut sind nicht erforderlich.
Die Solarstrahlung beträgt derzeit in Weißensee 0 W/m2 und ist gleichbleibend.
Die Werte für Solarstrahlung und UV-Index von Null lassen darauf schließen, dass die Messung entweder während der Nachtstunden oder unter einer extrem dichten, lichtundurchlässigen Wolkendecke stattfindet. Da keine Energie durch Sonnenstrahlen am Boden ankommt, fehlt der Motor für eine tageszeitliche Erwärmung, was die fallende Temperaturkurve zusätzlich erklärt. Ein besonderes Augenmerk sollte jedoch auf die Luftqualität gelegt werden, die bei solchen windstillen Hochdrucklagen oft in den Fokus rückt.
Die Feinstaubbelastung beträgt: 10 µm: 45.8 μg/m³ (langsam steigend), 2.5 µm: 34.3 μg/m³ (langsam steigend), 1 µm: 22.4 μg/m³ (langsam steigend).
Die Feinstaubwerte zeigen eine steigende Tendenz, was typisch für eine stabile Wetterlage ohne Wind ist. Ohne vertikalen und horizontalen Luftaustausch sammeln sich Partikel aus Heizungen, Verkehr und Industrie in den bodennahen Schichten an. Die Werte für PM 10 und PM 2.5 liegen zwar noch in einem moderaten Bereich, sollten aber beobachtet werden, falls die windstille Lage über mehrere Tage anhält.
Für die letzte Stunde wurde basierend auf dem gemeinsamen Luftqualitätsindex (CAQI) für die Partikelgröße PM 10 gute Luftqualität und für PM 2.5 gute Luftqualität ermittelt. Für Weißensee wurde für die letzten 24 Stunden, basierend auf den stündlichen Werten, für PM 10 sehr gute Luftqualität und für PM 2.5 sehr gute Luftqualität festgestellt.
Trotz des leichten Anstiegs der Partikelkonzentration bleibt die Gesamtbewertung positiv. Die Bewohner von Weißensee können also weiterhin tief durchatmen, da die 24-Stunden-Mittelwerte eine hervorragende Luftqualität ausweisen. Dies spricht für die vergleichsweise geringe industrielle Belastung der direkten Umgebung und die Effektivität der nächtlichen Reinigungsprozesse der Atmosphäre.
Bislang wurde heute kein Niederschlag beobachtet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wetter in Weißensee momentan von extremer Ruhe geprägt ist. Die Kombination aus hohem Luftdruck, Windstille und fehlendem Niederschlag sorgt für eine beständige, wenn auch feucht-kühle Atmosphäre. Die private Wetterstation liefert hierbei unverzichtbare Daten, um diese stillen Veränderungen der Natur präzise zu dokumentieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob der steigende Luftdruck in den kommenden Tagen für eine Auflockerung der Bewölkung oder für eine hartnäckige Nebellage sorgen wird, die für das Thüringer Becken im Winterhalbjahr so bezeichnend ist.